Stadt Moorbad Lobenstein, Saale-Orla-Kreis, Freistaat Thüringen

Sanierung einer Natursteinbogenbrücke Die Stadt Moorbad Lobenstein (ca. 7500 Einwohner) liegt im Thüringischen Schiefergebirge an der Nahtstelle zum Frankenwald. Die Bahnlinie Lobenstein - Blankenstein führt durch das Stadtgebiet. Die Ortsstraße "Langer Weg" überquert die Bahnlinie mit einer etwa 25 m langen Natursteinbogenbrücke. Die Brücke wurde 1900 errichtet.

Die lichte Weite des Gewölbebogens liegt bei 12,70 m, die Höhe bis zum Gewölbescheitel beträgt von der Schienenoberkante 8,15 m. Eine Sanierung der Brücke im Jahr 2003 wurde erforderlich, da starke Korrosionserscheinungen an der Tragkonstruktion festzustellen waren. Durch die fehlende Abdichtung konnte jahrzehntelang Wasser in das Innere der Brücke eindringen.

Folgende Sanierungsarbeiten wurden notwendig:

  • Abbruch des vorhandenen Brückenüberbaus Räumen der Gewölbe
  • Sichern, stabilisieren und verpressen der Seitenwände
  • Ausfüllen des Gewölbes durch Leichtbeton
  • Herstellung einer Stahlbetontragplatte mit Gehwegkappen
  • Wiederherstellen des Fahrbahnüberbaues mit Gehweg und Geländern.

Die gesamten Arbeiten wurden unter laufendem Bahnverkehr abgewickelt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich voraussichtlich auf Grundlage der günstigen Ausschreibungsergebnisse auf etwa 300.000,00 €.





Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde durch den entstandenen Siedlungsdruck die Errichtung einer ersten Kanalisationsanlage erforderlich. Hierzu wurde ein dem Stand der Zeit entsprechendes Kanalnetz mit Entlastungen in die Schwabachgewölbe errichtet.

Die Maßnahmen im Kernstadtbereich wurden im Wesentlichen Mitte der 50-iger Jahre abgeschlossen.

Dieses Kanalnetz muss nun den neuen Anforderungen an die Gewässerreinhaltung angepasst werden. Ein Hauptsammelkanal zum bereits errichteten Regenüberlaufbecken östlich der Altstadt musste errichtet werden.

Nach Durchführung von Variantenuntersuchungen wurde für die Vorzugsvariante ein Entwurf, die notwendige Ausführungsplanung und daran anschließend die Vorbereitung sowie Mitwirkung bei der Vergabe durchgeführt.

Spezielle Bauverfahren, wie der Einsatz von Fließboden zur Verminderung von Erschütterungen auf die noch bestehenden Klosterbauwerke, wurden eingesetzt.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme, für die durch unser Büro die Planung, die Bauüberwachung, die örtliche Bauüberwachung und Gesamtkoordinierung inklusive der archäologischen Untersuchung durchgeführt wurden, liegen bei rund 1,5 Millionen Euro.





Für das Einzugsgebiet der Kläranlage Kleinschwarzenlohe wurde eine Schmutzfrachtsimulation durchgeführt. Als Ergebnis war vor der Kläranlage noch die Errichtung eines Stauraumkanals bzw. eines Regenüberlaufbeckens mit drei Entlastungen in die Schwarzach notwendig.

Nach Untersuchung verschiedener Varianten wurde die Lösung zum Bau eines Regenüberlaufbeckens als Durchlaufbecken am Einlaufbereich der Kläranlage gewählt.

Zwei vorgeschaltete Regenüberläufe sind vorhanden, das vorhandene Stauraumvolumen der Hauptsammler wird mit aktiviert. Insgesamt wurden rund 900 m³ Rückhaltevolumen vor der Kläranlage Kleinschwarzenlohe errichtet. Der Leistungsumfang umfasste die Variantenuntersuchung, Vorentwurfs-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die gesamten Leistungen zur Bauausführung und Bauvermessung. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei rund 1,6 Millionen Euro.





Für das Einzugsgebiet der Ortsteile Virnsberg, Boxau, Sondernohe und Kemmathen war bisher nur eine Behelfskläranlage für Virnsberg und Boxau vorhanden.

Im Rahmen eines Vorentwurfs wurden die verschiedenen Varianten zur Entwässerung der vier Ortsteile untersucht. Als Vorzugslösung wurde eine gemeinsame Kläranlage unterhalb von Sondernohe für die Ortsteile Virnsberg, Boxau, Sondernohe und Kemmathen erarbeitet.

Hierzu wurden in Virnsberg ein neues Regenüberlaufbecken, in Sondernohe eine neue Schmutzwasserkanalisation mit Schmutzwasserpumpwerk sowie in Kemmathen ein Schmutzwasserkanal mit Schmutzwasserpumpwerk errichtet.

Die vier Ortsteile werden über ein Druckleitungssystem sowie über Freispiegelkanäle zusammengeführt. Unterhalb des Ortsteils Sondernohe wurde eine biologische Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 1.000 EW errichtet.

Der Leistungsumfang umfasste die gesamten Planungsleistungen und Leistungen zur Bauausführung sowie zur Vermessung.





Im Markt Wilhermsdorf ist nach wie vor eine starke Nachfrage nach Bauflächen vorhanden.

Der Markt Wilhermsdorf kam dieser Nachfrage durch die Ausweisung des Wohngebietes „Süd“ nach.

Es wurde ein Gesamtkonzept für die Bebauung südlich von Wilhermsdorf aufgestellt und hieraus der nördliche Teil des Baugebietes „Süd“ im Rahmen eines Bebauungsplans baurechtlich vorbereitet.

Für den ersten Teilabschnitt wurde die Erschließungsplanung erstellt und die Durchführung der Erschließungsarbeiten durch unser Büro überwacht.





Die Stadt Zirndorf verfügte westlich der Kernstadt Zirndorf über keine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung.

Eine Lösung dieses Verkehrsproblems wurde über einen Zeitraum von 25 Jahren diskutiert. Zwischenzeitlich konnte unter Bezuschussung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrs-finanzierungsgesetz eine Verbindung errichtet werden, die im Süden an der Rothenburger Straße beginnt, die Schwabacher Straße aus dem Kernstadtbereich Zirndorf mit aufbindet, das Pinder-Areal mit erschließt und an der Banderbacher Straße endet.

Im Rahmen dieser Maßnahme wurden ein paralleler Rad- und Gehweg sowie drei Brückenbauwerke gebaut.

Über unser Büro erfolgten die gesamten Leistungen zur Planung, Bauüberwachung und Vermessung für die Gesamtmaßnahme.





Für einen privaten Investor wurden die gesamten Ausführungsplanungsleistungen sowie Teile der Genehmigungsplanung und Bauüberwachung zum Neubau einer
Metall-Recyclinganlage im Hafen Nürnberg vorgenommen.

Die hohen Anforderungen an die Herstellung einer wasserdichten Betonfläche mit einer Größe von 2,1 ha in Verbindung mit den gesamten notwendigen technischen Ausrüstungen für das Metallrecycling wurden umgesetzt.

Die Gesamtinvestitionssumme lag bei rund 14 Millionen Euro.





Im Rahmen des Neubaus der Westspange Zirndorf wurde die Bibertbrücke mit einer Baulänge von ca. 250 m und einer Investitionssumme von etwa 2 Millionen Euro neu errichtet.

Durch unser Büro wurden die gesamten Leistungen zur Planung, Bauüberwachung und Vermessung erbracht.

 





Im Rahmen der Westspange Zirndorf wurde der Neubau einer Brücke über den Banderbach notwendig.

Für die in etwa 40 m lange Brücke wurden die gesamten Leistungen für Planung, Bauüberwachung und Vermessung erbracht.

 





Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im unteren Schwarzachtal betreibt in Kleinschwarzenlohe eine Kläranlage im Belebungsverfahren mit einer Ausbaugröße von 40.000 EW.

Das in der Schlammfaulung anfallende Klärgas wird zur Energierückgewinnung genutzt. Der vorhandene Gaslagerbehälter hatte nur ein Volumen von 400 m³ und wurde Anfang de 60er Jahre errichtet. Auf Grundlage des erheblichen Alters und der verschärften umwelttechnischen Anforderungen schied eine Erweiterung des Lagerbehälters aus wirtschaftlichen Gründen aus.

Nach Durchführung eines umfangreichen Genehmigungsverfahrens konnte der Zweckverband im Jahre 2003 mit dem Neubau eines Niederdrucktrockengasbehälters in geschweißter Stahlausführung beginnen. Der Durchmesser des Gaslagerbehälters beträgt 12,70 m, die Höhe ca. 10 m. Der neue Behälter entspricht den neuesten technischen Anforderungen und ermöglicht die vollständige Verwertung des auf der Kläranlage anfallenden Klärgases.

Die Fertigstellung der Maßnahme erfolgt im Frühjahr 2004. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 650.000 €.



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